Dez 03

DVB-CDVB-C könnte eine so schöne Bereicherung für die heimische Medienvielfalt sein, allerdings herrscht ein heilloses Durcheinander bezüglich der Vergabe von Decodern, CI fähigen Receivern, das nervenraubende Spiel mit den Kabeldigital-Anbietern, deren Smartcards und die dafür benötigte Beschaffung eines CAMs unweigerlich dazu.

Dieser Eiertanz hat mich fast in den Wahnsinn getrieben! Um Euch diesen zu ersparen habe ich ein kleines how-to geschrieben:

CAM

In fast allen Bundesländern ist die Vergabe der Smartcards einfach und problemlos. Nicht so in Niedersachsen, bzw. dem Einzugsgebiet von Kabeldeutschland. Ehemals KMG verlangt die Seriennummer eines “erlaubten” Receivers, welcher anscheinend sonst in den Lagerhallen verrotten würde, da ihn wirklich keiner freiwillig kaufen würde. Die neuen Plasma/LED TFT Displays haben inzwischen meistens einen DVB-C Tuner mit einem integrierten CI-Slot, der nur noch durch einen CAM und die dazugehörige Smartcard digitales Fernsehen möglich macht.
Für Kabeldeutschland Digital benötigt man ein AlphaCrypt Light Modul, welches für ca. 40€ käuflich zu erwerben ist.
Mit diesem Modul ist das Empfangsgerät nun fähig die D02-Smartcard in Empfang zu nehmen… Aber wie kommt man an so eine Karte wenn man sich mit Kabeldeutschland herumplagt?

Smartcardbeschaffung

Um an eine D02-Smartcard zu gelangen muss man also einen “erlaubten” Tuner samt Seriennummer zur Registrierung haben. Wie kommt man also, ausgestattet mit einem HTPC/Fernseher mit DVB-C Tuner an so eine Seriennummer ohne sich so einen Settop-Box-Schrotthaufen noch eben kaufen zu müssen?
Die Lösung: Man generiere sich eine Seriennummer für eine solche uralte DBox2 mit Hilfe dieser ungemein hilfreichen Seite! Wählt hierzu die Nokia dbox2 Kabel (13716) aus und wartet auf die erlösende Email!
Die erhaltene Seriennummer einfach im Onlineportal eingeben und schon ist die
D02-Smartcard auf dem Weg ins heimische Wohnzimmer.
Nach einer außergerichtlichen Einigung in einem Patentstreit zwischen Mascom und Nagravision werden seitens Mascom keine Module mehr mit Unterstützung der D09-Karten vertrieben.[2]

Ich habe schon eine D09-Smartcard, läuft diese im AlphaCrypt-Modul?

Nach einer außergerichtlichen Einigung in einem Patentstreit zwischen Mascom und Nagravision werden seitens Mascom keine Module mehr mit Unterstützung der D09-Karten vertrieben.

Die D09-Karten funktionieren noch in AlphaCrypt-Modulen der Version 1.16/3.16 (vom September 2008).
Ein Downgrade auf diese Version ist möglich. Es gibt aber auch Händler, die explizit Module mit dieser Version verkaufen.
(Quelle)

Problemfall Mediacenter

Viele haben sich inzwischen ein Mediacenter zugelegt und würden nur allzu gern alle Funktionen inklusive digitalem Fernsehen nutzen. Welcher Tuner mit CI und CAM kommt in Frage?
Irreführender konnte es nicht kommen. Beispielsweise weigert sich das Windows-Mediacenter DVB-C zu empfangen und das wärs dann auch schon mit dem Vorhaben. Welcher Tuner wird unterstützt bzw. hat überhaupt einen CI-Slot? ABER es gibt wie immer für Probleme solcher Art eine Lösung, welche aber nicht leicht zu finden ist:

DVBLinkForDVBViewer DVBLink TVsource

Dieses Programm fungiert als Vermittler zwischen Tuner und Windows Mediacenter (WMC).  Es gaukelt dem DVB-T/S liebenden WMC einfach einen DVB-S Tuner vor und speist die Programme in gewünschter Reihenfolge ein. Hier der Link.

USB DVB-C Tuner

Nach langer suche habe ich einen schönen und fähigen USB DVB-C Tuner von Terratec auserkoren. Er hört auf den Namen H7 und arbeitet mit DVBLink tadellos zusammen.

Setup Beispiel

Nettop von Asrock ION 330 HT in Verbindung mit dem USB DVB-C Tuner von H7 von Terratec plus der benötigten AlphaCrypt Light CAM und DVBLink TVsource um die DVB-C Programme in das Windows Mediacenter zu integrieren.

Fertig! :)

geschrieben von webmaster \\ tags: , , , , , , , , , , , ,

Jul 04

Browser?Es ist mal wieder so weit, der Sommer wird dank Updates bekannter Browser erfrischt. Der Internet Explorer bekommt nen Facelift wie es zur Zeit der Polo bei VW erfährt und protzt nun mit Funktionen, über welche seine Kollegen schon lange verfügen. Allerdings frisst der neue aus dem Hause Microsoft Speicherriegel wie ich beim Fußball Chips. Jeder Tab vergnügt sich mit dem Speicherbedarf eines einzelnen Anwendungsfensters der Konkurrenz. Freie Plugins sucht man immer noch vergebens und die Performance des neuen lässt zu wünschen übrig! Also alles in allem ein Browser für Leute die die Konkurrenz auf Grund von Unkenntnis nicht auf die Platte lassen.

Google Chrome lockt mit unglaublicher Übersichtlichkeit und ist einfach der schnellste Browser den das Netz je gesehen hat. Der Seitenaufbau ist rasend schnell und kann sogar schon HTML 5! Einfach mal ausprobieren und staunen!

Opera ist wie immer der Browser, welcher mit einer Fülle von angenehmen vorinstallierten Plugins aufwartet und recht schnell selbst komplexe Seiten aufruft und anzeigt. Ich kann mit diesem Browser nicht viel anfangen, da er sich beim anpassen der Adons recht starr verhält. Aber anschauen sollte man ihn sich…

Der Firefox ist jetzt in Version 3.5 erhältlich und wirkt jetzt massenmarkttauglicher denn je. Ähnlich schnell wie der Opera aber dafür mit einer Auswahl an Plugins/Addons wie kein anderer (für eine kleine Auswahl schau mal hier vorbei). Das neue Release ist allerdings mit dem kleinen Problem versehen, dass noch nicht alle Addons für die neue Version verfügbar sind. Auf Grund dieser Tatsache gibt es hier ein Tool, welches die alten Plugin Versionen Firefox 3.5 tauglich macht.
HTML5 und alle Videoformate kann der Firefox jetzt auch nativ anzeigen bzw. abspielen. Für Videos sollte allerdings der heimische Rechner über ein Quäntchen Power verfügen… ;)

Ich hoffe ihr fühlt euch ein wenig erfrischt und genießt das surfen im kalten weiten www…

geschrieben von Sascha \\ tags: , , , ,

Mai 02

Viele Fragen sich was sie benötigen um multimedial für immer glücklich zu werden. An dieser Stelle werde ich nun versuchen eine Antwort für die speziellen Belange der edlen star-gAs Gemeinde zu bilden. Die nun folgenden Empfehlungen werden im übrigen erst mit einem guten full-HD Panel und einer ordentlichen HiFi Anlage sinnvoll.

Die günstige Lösung:

Die beiden folgenden Geräte sind Vertreter der neuen Media Player von FANTEC. Diese Geräte ermöglichen den schnörkellosen Zugriff auf alle sich in Netzwerkreichweite aufhaltenden Medien, ob nun mit oder ohne Tversity. Der FANTEC TV-LHD Media Player Full-HD 1080p besticht durch seine unglaublich kleine Bauweise kann allerdings kein Digitales Fernsehen empfangen. Hierfür ist der FANTEC MM-HDRTV DVB-T Recorder geeignet und wartet mit allen Funktionen auf, die ein DVB-T Recorder nur haben kann.
Wer also wirklich nur Medien Abspielen möchte ist mit dieser Lösung bestens bedient…
Diese Variante wird den Sparfuchs mit ca. 140€  oder mit DVB-T und 500GB Festplatte ca. 220€

Die verspielte Lösung:

Wer Konsolen liebt und gerne auf edle Weise seine gesammelten Medien präsentieren möchte kann und sollte nicht auf die Kombination bestehend aus einer Playstation 3 für ca. 350€ und einem stets laufendem Streamingserver verzichten.
Die Playstation 3 ist eine feine Konsole mit Blueray Laufwerk und einer nicht zu unterschätzenden hauseigenen Streamingserver Client Software. Die Navigation durch die Menüs wird hier durch den Controller oder eine “günstige” Fernbedienung gemeistert. Der schicke schwarze Klotz in ‘Retrokonsolendesign’ ist allerdings nichts Wert ohne einen vernünftigen medienhaltenden Server. Zu diesem Zweck reicht vollkommen ein ins Netzwerk integrierter lowend PC mit der MediaServer Software Tversity, welcher die Datenflut für die Playstation bereitstellt. Damit die ganze Konfiguration auch ihren Sinn im täglichen Leben nicht verliert, sollte natürlich auch das gute alte Fernsehen mit Aufnahmefunktion in diese Oberfläche integriert werden. Hierzu muss dann allerdings noch das PS3 Addon “Play TV” für 70€ erworben werden, welches allerdings nur mit DVB-T Empfang aufwarten kann.
Dieser verspielte Spaß wird den zukünftigen Nutzer dann ca. 450€ kosten, falls der alte PC noch nicht ausgebrannt ist…

Die minimax Lösung:

Ganz neu auf dem Markt ist die neue Generation der Nettops nach allen Regeln der Kunst wird hier mit dem Miniaturisierungswahn geprotzt. Als Beispiel dieser Geräte ist der Acer Aspire Revo zu nennen. Dieses Nettop in den Ausmaßen eines Taschenbuches ist an Leistungsfähigkeit atemberaubend. Ein Intel Atom treibt den NVIDIA ION Chipsatz an und zaubert HD-Formate und sogar 3D-Shooter auf das Wohnzimmerpanel. Das MS Mediacenter präsentiert die Medieninhalte genauso komfortabel wie der unten aufgeführte Wohnzimmerbespaßer,  dank eSATA finden schnelle Festplatten ein neues Zuhause und an die USB Schnittstelle kann dann natürlich auch ein DVB-T/S/C Tuner (ca. 50€) angeschlossen werden.
Alles in Allem eine wirklich schöne Geschichte zu einem humanen Preis von ca. 300€

Die ultimative Lösung:

Die oben genannte Variante welche im Besonderen für Konsolen Spieler geeignet ist kann jedoch nicht mit einem “echten” Mediacenter PC mithalten, da die Ausbaumöglichkeiten eher mangelhaft sind.
Für die folgende Konfiguration wird ein schlanker PC mit Windows Vista Home Premium oder Windows Vista Ultimate benötigt. Für diesen Zweck bieten viele Hersteller wie z.B. Acer den unschlagbar günstigen Grundbaustein. Einen schicken, leisen, energiesparenden und somit wohnzimmertauglichen Barebone PC: Beispielsweise der Acer X3200.

Um in den Genuss von echtem Fernsehen zu gelangen wird wie im oben stehenden Beispiel eine DVB-T/S/C Karte benötigt. Diese sind dank großer Produktpalette meist sehr günstig und lassen sich ohne weiteres in den MediaCenter PC integrieren. Und dann zeigt das Mediacenter was es kann. Es protzt mit einem erweiterten EPG, Timeshift, Festplattenaufzeichung und nimmt Sendungen welche im Interesse des Nutzers sind vorsorglich automatisch auf. Somit ist man gerüstet für den täglichen Wahnsinn, kann im Netz surfen und sich die massige Tagesfreizeit mit genialen Web-Applikationen versüßen, z.B. die ZDF Mediathek und Last.fm lassen sich genauso einfach in das Mediacenter integrieren wie auch ein vielleicht schon bestehender Tversity Mediaserver.

Dies ist meiner Meinung nach die beste Lösung um in eine sorgenfreie und vielseitige multimediale Zukunft zu starten für schlappe 450€.

Eine Anleitung wie die drei verschieden Medien Systeme zum laufen gebracht werden findet ihr in Kürze in der Rubrik MediaCenter

geschrieben von Sascha \\ tags: , ,